Der Wildpark like

Unter dieser Rubrik haben wir für Sie Aktuelles, Wissenswertes und Neues zum WildPark zusammengefasst.


Unter dem Punkt Aktuelles halten wir Sie über alle Neuigkeiten und wichtigen Informationen aus dem WildPark auf dem Laufenden.

Der Punkt Sonderveranstaltungen zeigt Ihnen alle Termine unserer Veranstaltungen sowie Wissenswertes zu Terminen, Dauer, Preisen, etc.

Informationen zu unseren Fütterungen und den Flugvorführungen finden Sie hier.

Möchten Sie unseren Veranstaltungskalender als pdf-Version? Sie können ihn hier
downloaden. 

Unser Kinderferienprogramm können Sie hier nachlesen und erfahren mehr über Sonderführungen zu Meerschweinchen und Kaninchen, das Streichelgehege oder wie Kinder mit unseren Rallyebögen noch mehr Spass im WildPark haben können.

Text

Wolf

wolfEuropäischer Wolf

Canis lupus lupus

Der Wolf lebt im Rudel, das aus dem Elternpaar und deren Nachkommen besteht. Junge Wölfe bleiben zunächst bei den Eltern und unterstützen sie bei der Aufzucht der neuen Welpen. Mit der Geschlechtsreife (2 Jahre) wandern sie ab und suchen ihr eigenes Revier.
Jedes Rudelmitglied hat seinen Platz in der Familienhierarchie. Jeder Rang hat seinen eigenen Namen. Die Rudelgröße ist abhängig von Beutegröße & Vorkommen.
Das Alpha – Paar führt das Rudel an und hält es zusammen. Nur diese ranghöchsten Tiere bekommen Nachwuchs.

wolf

Die Beta-Wölfe (durchschnittlich 1-3 Tiere) sind dem Alpha-Paar untergeordnet, stehen aber über den anderen Rudelmitgliedern. Man kann sie als Stellvertreter des Alpha – Paares bezeichnen. In Anwesenheit eines ranghöheren Tieres zieht er Kopf und Schwanz ein. Gamma-Tiere sind überwiegend Jungwölfe oder ehemalige Alpha-Tiere. Ihre Hilfe bei der Aufzucht der Welpen ist entscheidend für das Überleben der Jungtiere. Sie haben eine eigene Rangordnung und es kommt oft zu Rangeleien. Der Omega – Wolf ist das rangniedrigste Tier und ist oft Zielscheibe von Aggressionen. Er war oft vor der Degradierung ein Alpha– oder Beta-Tier. Es ist nicht in jedem Rudel zu finden. Rangniedrige Wölfe halten sich in der Nähe des Rudels auf, da einzelne, schwache Tiere nicht überlebensfähig sind. wenn, dann wandern starke Tiere ab. Welpen stehen außerhalb der Rangordnung.

Gewicht: 30 - 50 kg
Lebensalter: bis 20 Jahre Höchstalter in Menschenobhut
Tragzeit: 63 Tage
Wurfgröße: 3 - 13 Welpen (Ø 4 - 6 Welpen)



                                      Wolf Science Center

Wolfsforschung im WildPark Schloss Tambach durch das Wolfsforschungszentrum Ernstbrunn


Das Verhalten von Wölfen und insbesondere ihre sozialen Strukturen sind schwierig in der Wildnis zu erforschen, da Wölffe sehr scheue Tiere sind, Menschen meiden und meistens in bewaldeten Gebieten leben In der Gefangenschaft dagegen sind die Rudel oft klein und aus mehreren unverwandten Tieren zusammengesetzt und spiegeln deswegen den natürlichen "erweiterten Familienkreis", wie er in der Wildnis vorkommt, nicht wider.

Im Wildpark Tambach besteht das Rudel aus einem Zuchtpaar und deren Nachwuchs aus mehreren Generationen und ist also einer großen Familie. Die Größe des Rudels und die Verwandtschaftsverhältnisse machen den WildPark zu einem besonders interessanten Ort, um die soziale Dynamik der Wölfe zu beobachten.


Seit 2015 bietet der WildPark Studenten und Forschern des Wolfsforschungszentrums (WSC) in Ernstbrunn, Österreich (www.wolfscience.at) die Möglichkeit, verschiedene Aspekte des Wolfverhaltens zu erforschen.

Das Wolfsforschungszentrum ist ein einzigartiges Forschungsinstitut, in welchem Wölfe sowie Hunde gehalten und in Bezug auf ihr Verhalten und ihre Kognition untersucht werden, während das erworbene Wissen interessiertem Publikum weitervermittelt wird. Die Wölfe und Hunde wurden hier in ähnlicher Weise aufgezogen und leben in Rudeln mit ihren Artgenossen in großen Ausläufen. Im Gegensatz zu den Wölfen im WildPark Tambach, bestehen die Wolfsrudel im WSC nicht aus dem klassichen "erweiterten Familienkreis" und sind zudem auch relativ klein. Gleichzeitig wurden sie auch mit Menschen stark sozialisiert, um mit ihnen zu arbeiten.

Deshalb ist es für uns eine gute Gelegenheit, unsere Forschung auf das Rudel in Tambach auszuweiten und so einen besseren Einblick in das Sozialverhalten von Wölfen zu erlangen.

Die Hauptthemen, mit denen wir uns im WildPark Tambach beschäftigen sind:

1) die soziale Struktur und Dynamik des Rudels, vor allem die hierarchische Struktur und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Rudelmitgliedern. Wir wollen herausfinden, wie diese Beziehungen aufrechterhalten werden und wie sie sich im Lauf der Zeit entwickeln.

2) wie Welpen ihre BIndung zu ihren Wurfgeschwistern und älteren Rudelmitgliedern festigen und wie sich diese Beziehung im Laufe der Zeit verändern. Insbesondere sind wir daran interessiert, wie das Spielverhalten von Welpen die spätere Rolle im Rudel beeinflusst.

3) wie Konflikte im Rudel vermieden oder gelöst werden (Konfliktmanagement), um die BIndungen innerhalb des Rudels zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu erhalten.

4) in der Wildnis und auch im WildPark fressen die Wölfe gemeinsam an großen Kadavern. Diese Situation erfordert ein hohes Maß an Toleranz gegenüber anderen Rudelmitgliedern und eine klare Regelung, wer wann Zugang zur Nahrung erhält. Wir wollen herausfinden, wie die einzelnen Beziehungen der Rudelmitglieder deren Zugang zur Nahrungsquelle beeinflussen.

 

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Wisent

wisentWisent

Bison bonasus – gefährdet!

Der Wisent ist der größte Landsäuger Europas. Verwandt ist der Wisent mit dem nordamerikanischen Bison. Er lebt in Herden, die von einer Leitkuh geführt werden. Alte Bullen sind Einzelgänger. Als Wiederkäuer äst er flächendeckend. Während der Wisent ein Waldbewohner und somit Laubfresser ist, ist das Bison ein Grasfresser und lebt in der „Grassteppe“

Im 17. Jahrhundert starb der Wisent in fast allen Ländern Europas aus. Am 9. Februar 1921 wurde der letzte Wisent in Polen gewildert. Es begann der Kampf ums Überleben dieser Tierart. 1923 wurde in Frankfurt am Main eine Gesellschaft zur Rettung wisentwelpe-querdes Wisents gegründet und in ganz Europa nach in Gefangenschaft überlebenden Tieren gesucht. Insgesamt wurden 57 Tiere gefunden, von denen 12 Tiere zur Zucht geeignet waren. Heute gibt es wieder etwa 3000 Wisente. Das Überleben der Art ist zu einem großen Teil der polnischen Mannschaft im Nationalpark zu verdanken. In Deutschland finden sich Wisente fast nur noch in Zoos und Wildgehegen. Eine erste Wiedereinbürgerung wurde im Frühjahr 2013 versucht.

Gewicht: Bullen bis zu 1000 kg, Kühe bis zu 700 kg
Lebensalter: ca. 25 Jahre
Tragzeit: 9 Monate (34 - 36 Wochen)
Wurfgröße: 1 Kalb
E-Mail*
Vorname
Nachname
 
 

 












Wildschwein

wildschweinWildschwein

Sus scrofa

Wildschweine leben in großen Rotten, die von einem weiblichen Schwein (Bache) geführt werden. Ältere männliche Schweine (Keiler) sind oft Einzelgänger. Die intelligenten Tiere durchwühlen mit ihrer Nase den Boden nach Freßbarem.
Wildschweine haben ganzjährig das Bedürfnis sich im Schlamm zu wälzen (suhlen). Die Frischlinge suchen bereits im Alter von 3 Monaten Suhlen auf. In den nicht zu nassen Schlammbädern wird das Borstenkleid der wildschweinwelpen02-querTiere mit Schlamm bis auf die Haut durchtränkt. Anschließend wird die angetrocknete Masse an einem Baumstamm runtergescheuert. Solch ein Scheuerbaum wird als Mahlbaum bezeichnet und lässt sich gut an seiner abgenutzen Rinde erkennen. Im Wald gibt es viele Mahlbäume. Die ganze Prozedur dient der Bekämpfung von Hautparasiten, die durch das Abrubbeln entfernt werden sollen und fördert die Wundheilung & schafft Abkühlung (Schweine sind sehr hitzeempfindlich).

Gewicht: Keiler bis 350 kg, Bachen bis 160 kg
Lebensalter: bis 20 Jahre Höchstalter in Menschenobhut
Wurfgröße: bis zu 10 Frischlinge
Tragzeit: 3 Monate, 3 Wochen, 3 Tage

Der WildPark Schloss Tambach ist ein zunehmend attraktives Reiseziel in Bayern.

 

Der WildPark Schloss Tambach ist ein attraktives Reiseziel in Bayern.
Er ist der größte seiner Art in Franken.
Liebhaber/innen von klassischen Parks sollten sich den Schlosspark nicht entgehen lassen.
 
Für Tierpark- und Gartenfreunde, die aus weiter entfernten Regionen Frankens, Bayerns oder Deutschlands kommen, haben wir hier eine kleine Liste von Übernachtungsmöglichkeiten in und um Tambach bei Coburg zusammengefasst.
(Schloss Tambach ist in Privatbesitzt und bietet keine Übernachtungsmöglichkeiten.)


Wohnmobilstellplätze und Campingplätze:


Stadt Coburg
Großparkplatz Ketschenanger / Schützenstrasse
Am Fluss „Itz“ – Nähe Bundesstrasse B4 – zwischen Niederfüllbach und Lautertal
9 Wohnmobilstellplätze
Entsorgung: ARAL-Tankstelle Bamberger Str./Ernst-Faber-Str.


Seßlach
100 Wohnmobilstellplätze und 50 Campingstellplätze
Campingplatz „Sonnland“, Bahnhofstr. 154, 96145 Seßlach
Tel.Nr. 09569-220 und 09569-541
www.camping-sonnland.de

 


Gasthöfe/Hotels:

Pension Heller
Fichtenweg 3
96479 Weitramsdorf/Altenhof
Tel.Nr. 09567-404
 
Fränkische Landherberge
Hans-Reiser-Str. 33
96145 Seßlach
Tel.Nr. 09569-92270
www.fraenkische-landherberge.de
 
Pörtnerhof
Luitpoldstr. 15
96145 Seßlach
Tel.Nr. 09569-1886900
www.sesslach-poertnerhof.de
 
Landgasthof Roter Ochse
Flenderstr. 95
96145 Seßlach
Tel.Nr. 09569-1220
www.roter-ochse-sesslach.de

 

Wildkatze

wildkatzeEuropäische Wildkatze oder
Waldwildkatze

Felis silvestris

Hauskatzen stammen von der nubischen Falbkatze ab, einer Wildkatzenart aus Afrika. Hauskatzen und europ. Wildkatzen sind nicht verwandt! Sie können sich aber verpaaren -> Bastardisierung -> Gefährdung des Bestandes. Eine Wildkatze ähnelt äußerlich einer Hauskatze. Sie wird aber nicht zahm, auch wenn sie von Menschenhand aufgezogen wird.
Die Wildkatze orientiert sich mit Hilfe ihrer Tasthaare und ihrem Gehör. Ihr Geruchssinn ist dagegen schlechter entwickelt. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv als Einzelgängerin unterwegs.
Die Wildkatze ist eine der heimlichsten Bewohnerinnen in Deutschlands Wäldern. Selbst Experten bekommen sie nur in seltenen Fällen in der freien Wildbahn zu Gesicht. Im Westen und in der Mitte Deutschlands leben auch heute noch Wildkatzen, obwohl sie in der Vergangenheit durch den Menschen intensiv verfolgt wurden und ihre Lebensräume zerstört oder zerschnitten werden. In Bayern wurde die scheue Mäusejägerin zum Beginn des 20. Jh. durch Bejagung ausgerottet.
In Zucht- und Auswilderungsstationen wurden seitdem über 500 Tiere auf das Leben in der Wildnis vorbereitet und in verschiedenen Auswilderungsgebieten in die Freiheit entlassen.

Gewicht: Kater 5 - 8 kg, Katzen 4 kg
Lebensalter: 7 - 10 Jahre, 17 Jahre Höchsalter in Menschenobhut
Tragzeit: 63 - 69 Tage
Wurfgröße: 2 - 4, selten 8
Hauskatze Wildkatze
Fellfarbe/ - muster
glänzend, gr. Variabilität, meist kräftig durchgezeichnet
Fellfarbe/ - muster
wildfarben, Fellzeichnung nicht kontrastreich, verwaschenes Muster,

weißer Kehlfleck
Körperbau
wirkt schlank durch Kurzhaar

Körperbau
deutlich größer,

wirkt plumper durch Langhaar
Nase
meist dunkel
Nase
hell, fleischfarben
Schwanz
kurzhaarig, spitzes Schwanzende
Schwanz

buschig und lang mit dunklen Ringen, stumpfe, schwarze Schwanzspitze

 
 











Waschbär

waschbaerWaschbär

Procyon lotor

Der Waschbär ist der einzige Vertreter der Kleinbären in Mitteleuropa. Er lebt als Einzel- gänger und ist dämmerungs- und nachtaktiv. Den Tag verschläft das klettergewandte und schwimmfähige Tier meist in Baumhöhlen. Nachts geht es auf Nahrungssuche. Wird es dem Kleinbär im Winter zu kalt, verschläft er einfach die frostige Zeit ohne Nahrung aufzunehmen.

Der nordamerikanische Waschbär wurde in Europa als Pelz- oder Haustier gehalten. Dem einen oder anderen Waschbären gelang dabei die Flucht oder er wurde vom Menschen ausgesetzt. Seit 1934 lebt das schwarz-maskierte kleine Raubtier in Deutschland. Da der Allesfresser sehr gut an unser mitteleuropäisches Klima angepasst ist, konnte er sich problemlos in freier Wildbahn vermehren. Das ehemals scheue Tier ist teilweise so dreist und unerschrocken geworden, dass es sich in Städten aufhält und in Dachböden einquartiert. Mancherorts wird er sogar zur Plage.

Wäscht der Kleinbär wirklich?
Häufig kann der Waschbär dabei beobachtet werden wie, er seine Nahrung im Wasser mit den Vorderpfoten bearbeitet. Es sieht so aus,als würde er sein Futter vor dem Verzehr waschen. Das brachte ihm den Namen „Waschbär“ ein. In Wirklichkeit besitzt der Kleinbär aber einen ausgeprägten Tastsinn, der unter Wasser noch verstärkt wird. Der Waschbär überprüft so mit den Pfoten die Nahrung auf Genießbarkeit.

Gewicht: ca. 8 kg

Lebensalter: über 20 Jahre

Wurfgröße: bis 4 Welpen
Tragzeit: 62 - 65 Tage