Mit der Übernahme einer Tierpatenschaft können Sie einen direkten Beitrag zur Haltung und Pflege unserer Tiere leisten und Sie helfen, den Erhalt des WildParks zu sichern.

Schneeeule
Die Schnee-Eule ist eine der größten Eulenarten der Erde und perfekt angepasst an das Leben in der arktischen Tundra. Schnee-Eulen sind mit den Uhus verwandt, aber ohne deren Federohren. Das Federkleid ist bei den männlichen Vögeln fast reinweiß, weibliche Vögel sind stärker gezeichnet. Füße und Zehen sind stark befiedert, die Augen gelb.
Der Bruterfolg hängt sehr stark vom Nahrungsangebot ab (Lemminge). Während in nahrungsreichen Jahren bis zu 10 Jungvögel aufgezogen werden können, kann in nahrungsarmen Jahren die Brut auch mal komplett ausfallen. Verringert sich im Laufe einer Brutsaison das Nahrungsangebot drastisch, verhungern auch viele Jungvögel. Schnee-Eulen sind überwiegend tagaktiv.
| Beute | vorrangig Kleinsäuger (Lemminge), auch Vögel bis Entengröße, selten Fisch und Aas |
| Gefährdung | gefährdet (abnehmend) |

Uhu
Der Uhu ist die größte europäische Eulenart. Charakteristisch neben der Größe sind die orangeroten Augen und die Federohren. Da diese aus Federn bestehen, kann der Uhu nicht mit ihnen hören, jedoch durch unterschiedliche Stellung Erregungszustände ausdrücken.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein systematisch verfolgt und fast ausgerottet, kommen Uhus dank intensiver Schutzbemühungen heute wieder fast flächendeckend in Deutschland vor. Wenn möglich brüten Uhus in Felswänden und Steinbrüchen, aber auch am Boden, in alten Horsten anderer Großvögel und Gebäuden. Überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, können Uhus bei Notwendigkeit auch am Tage unterwegs sein. Sie werden von tagaktiven Vögeln sehr stark behasst.
| Beute | kleine bis mittelgroße Säugetiere und Vögel bis Hasen- und Bussardgröße |
| Gefährdung | ungefährdet |

Bartkauz
Der Bartkauz ist eine der größten Eulen der Erde. Der deutsche Name leitet sich von einer schwarzen, bartähnlichen Region unterhalb des Schnabels her. Der Gesamteindruck wird von dem kontrastarmen, graubraunen Gefieder beherrscht, dass ihn aber perfekt tarnt. Trotz der beträchtlichen Größe, etwa so groß wie ein Uhu, wiegen Bartkäuze nur rund die Hälfte.
Der Bartkauz besiedelt den borealen Nadelwaldgürtel Europas (Skandinavien), Russlands und Nordamerikas.
Das Gehör ist außergewöhnlich hoch spezialisiert. Die linke Ohröffnung sitzt tiefer als die Rechte und ist größer. Damit ist eine rein akustisch basierte Jagd möglich und es können Beutetiere unter einer bis 30 cm tiefen Schneedecke erbeutet werden.
| Beute | fast ausschließlich Kleinsäuger bis max. Rattengröße |
| Gefährdung | ungefährdet |

Habichtskauz
Der Habichtskauz auch Uralkauz genannt, ist ein naher Verwandter des Bartkauzes und unseres heimischen Waldkauzes und liegt in der Größe zwischen beiden.
Das Verbreitungsgebiet deckt sich weitgehend mit dem des Bartkauzes – der boreale Nadelwaldgürtel Nordeuropas und Asiens. Dazu gibt es eiszeitliche Reliktvorkommen in Mittel- und Südosteuropa. Bis in die 1920er Jahre brüteten Habichtskäuze noch im Bayerischen Wald. Menschliche Verfolgung sorgte für das Verschwinden der Art. Seit 1975 läuft ein Wiederansiedlungsprojekt im Bayerischen Wald und im Böhmerwald. Mittlerweile wurde das Projekt auf angrenzende Gebiete ausgedehnt. Der derzeitige Bestand in Deutschland wird auf 25-30 Paare geschätzt.
| Beute | vorrangig Mäuse; Säuger bis Junghase, Vögel bis Krähengröße sind möglich |
| Gefährdung | ungefährdet |
